Kandidatur bestätigt

Ich kandidiere erneut für das Jugendparlament der Stadt Leipzig. Erfahre in hier mit welchen Zielen und Vorstellungen ich antrete.

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen und allerlei Formalia bereits am 31. Januar diesen Jahres abgegeben hatte, wurde heute vom Wahlausschuss für die Wahl zum Jugendparlament mir und den weiteren Kandidierenden bestätigt, dass wir zur Wahl antreten dürfen.

Doch warum kandidiere ich überhaupt nochmal?

Nach zwei erfolgreichen Wahlperioden, kandidiere ich erneut, weil das wir gezeigt haben, dass die Leipziger Jugend ihre Stimme verdient. Wir haben bereits viel erreicht und konnten die Stadt davon überzeugen, dass die Jugend keine meinungslose Gruppe ist, sondern, dass wir aktiv unsere Stadt gestalten und zukunftsfähig machen wollen. Ich persönlich möchte zusammen mit alten und neuen Mitstreiter*innen die Stadt vorantreiben wie ich es bereits seit nunmehr vier Jahren getan habe.

Was möchte ich denn noch erreichen?

Als langjähriger Koordinator der Arbeitsgruppe Kultur, Freizeit, Stadtentwicklung konnte ich bereits viele Impulse für eine zukunftsfähige Stadt setzen. Ich möchte an meine Erfolge der ersten beiden Wahlperioden im Bereich Umwelt und Mobilität anknüpfen und in der manchmal mühseligen Gremienarbeit die Stimme der Jugend vertreten. Ich möchte hier bewusst keine leeren Versprechungen machen, für die ich alleine nicht die Macht habe, sie umzusetzen. Viel mehr möchte ich zeigen, dass ich alles daran setze, im Streit für unsere Interessen einzustehen, wie ich es bereits getan habe.

Selbstverständlich spielt das Engagement gegen Rassismus, Faschismus und Sexismus auch eine wichtige Rolle.

Themen von mir aus der vergangenen Wahlperiode waren zum Beispiel öffentlich zugängliches und auch hochwertiges WLAN, was ich mit einigen Anträgen für alle städtischen Einrichtungen gefordert habe. Außerdem setzte ich mich mit vielen Anträgen für umweltpolitische Themen ein; so ist es meinen Anträgen zu verdanken, dass in Leipzig über 500 neue Papierkörbe aufgestellt werden und Mülltrennung auch an Schulen zur Pflicht wird. Im Bereich der Mobilität arbeite ich sowohl mit einigen Anträgen als auch mit kontinuierlicher Gremienarbeit dafür ein, dass wir mittelfristig den kostenlosen ÖPNV einsetzen und der Innenstadtring autofrei wird. Dies sollen nur ein paar Beispiele gewesen sein.

Zudem habe ich in führender Rolle die internen Abläufe im Jugendparlament vorangetrieben sowie wichtige Teile der Öffentlichkeitsarbeit mitgestaltet und mich für einen Dialog mit euch, den Jugendlichen, die in Leipzig leben, eingesetzt. Diese Arbeit erachte ich als grundlegend um euch und eure Interessen würdig zu vertreten.

Für Freunde der Zahlen sei abschließend festgehalten: mit insgesamt 93 Anträgen von mir, kam etwas mehr als jeder vierte Antrag an das Jugendparlament von mir. Dabei nicht mit einbezogen sind Anträge, die ich zusammen mit anderen in den Arbeitsgruppen des Jugendparlamentes erarbeitet habe oder die ich gemeinsam mit dem Sprecher*innen-Kreis eingereicht habe.

Für konkrete Fragen zu meiner bisherigen oder zukünftigen Arbeit stehe ich auf allen Wegen zur Verfügung.

Leipzig wird jeden Tag größer: Was ist unsere größte Herausforderung für die Zukunft?

Die Antwort auf diese Frage ist leicht: unsere größte Herausforderung wird es sein, dass Leipzig sich selbst treu bleibt. Wir sind eine Stadt, die für ihr grünes Erscheinungsbild bekannt ist und für ihren guten Nahverkehr (auch wenn man das als Leipziger*in anders wahrnimmt). Wir erfreuen uns daran, dass, obwohl wir eine Großstadt sind, man nie das Gefühl hat überrannt zu werden und daran, dass wir so eine freie und kreative Kulturszene haben. Es gibt so viele Dinge, die es für Leipzig zu bewahren gibt, damit wir keine beliebige Großstadt werden.

Zweiter Citytunnel oder S-Bahn-Ring?

Beides. Auch wenn ich weiß, dass der Citytunnel sich nicht vieler Fans erfreut, müssen wir uns doch eingestehen, dass es ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft war. Wenn wir an die Gemeinden um uns herum denken, und das müssen wir, dann kann es nicht „zu viel Anbindung“ geben.

Ein zweiter Citytunnel ist wichtig, um die derzeit etwas skurril verkaufenden Ost-West-Verbindung, auch in die Region um uns herum, zu verbessern. Für den S-Bahn-Ring spricht, dass er eine gute Möglichkeit ist, die verkehrsmäßig stark vernachlässigten Außengebiete unserer Stadt attraktiver und unabhängiger zu machen.

Klar, wir reden hier von einer Menge Geld, die in die Hand genommen werden müsste, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es sich auszahlen wird – nicht zuletzt aus ökologischer Sicht. Deshalb sollten wir uns nicht scheuen in eine Zukunft zu investieren, in der wir alle gerne leben.

Was ich noch sagen möchte

Ich denke, ich kann zurecht behaupten, ein sehr aktives Mitglied im Jugendparlament gewesen zu sein und in dieser Zeit auch viel gelernt zu haben; manchmal bekommt man nicht immer zu 100% seinen Willen, aber das ist gut so, denn in einer Demokratie müssen alle Meinungen gehört und respektiert werden. Sicherlich dauert es auch gelegentlich bis man die Erfolge der eigenen Arbeit spürt, aber dann gibt man nicht auf, sondern bleibt dran.
Diese Erfahrungen, die ich sammeln konnte, möchte ich mit neuen Ideen kombinieren, um uns, der Leipziger Jugend, so eine kraftvolle Stimme zu geben. Ich hoffe, mein Steckbrief konnte dich überzeugen, mir dein Vertrauen zu schenken und mich zu wählen.

Zum Schluss: Egal, für wen ihr euch entscheidet, geht ihr nur den richtigen Weg, wenn ihr euer Wahlrecht wahrnehmt. Seid euch bewusst, was für eine einzigartige Chance unser Jugendparlament bietet, um unsere Interessen durchzusetzen. Und vielleicht schaut ihr ja auch mal bei uns vorbei. Das Jugendparlament lebt von euren Ideen und Anregungen. Wenn ihr euch für Themen interessiert, dann besucht uns bei AG-Treffen oder Sitzungen.

Die offizielle Kandidatur findest du unter: Leipzig.de/Jugendparlament

1 Kommentar

  1. Nils Franke. (genannt Steffen)

    12. März 2019 at 6:33

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